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Weißabgleich

Weißabgleich

Veröffentlicht am 10 Apr 2017

Weißabgleich   Icon Weißabgleich - 123-Bildbearbeitung

Was bedeutet Weißabgleich?

Der Weißabgleich bezeichnet in der Bildbearbeitung den Vorgang der Regulierung von Tonwerten im Bild, mit dem Zweck eine natürliche und gewünschte Farbgebung herzustellen.

Um einen Weißabgleich zu erstellen, wählt der Bildbearbeiter ein Pixel aus, mit dessen Hilfe, das ideale Weiß des Bildes dargestellt wird. Durch Auswahl dieses Pixels werden im Bildbearbeitungsprogramm die umgebenden Pixel auf die veränderte Farbbalance angepasst. Auf diese Weise können Farbeffekte im Bild intensiviert werden. Oftmals wird der Farbbereich zwischen den Tonwerten rot und gelb verschoben. Die Methode eignet sich besonders gut für die Bearbeitung von Hauttönen und kann damit die Ausdruckskraft des Bildes unterstreichen. Durch den Weißabgleich kann die Stimmung und damit Wahrnehmung des Bildes verändert werden. Ein Bild mit bläulichen Tönen kann melancholische Emotionen hervorrufen, während wärmere Töne, wie Rot oder Gelb, Gefühle von Glück oder Energie hervorbringen können.

Weißabgleich
Beispiele: Bildbearbeiter passen häufig den Farbstich an, wenn die ursprüngliche Beleuchtung im Foto nicht die eigentlich gewünschte Stimmung oder Atmosphäre erfasst. Außerdem können ungewollte Farbstiche reduziert werden.

Alternative Schreibweisen: Farbbalance, Farbstich, Farbtemperatur

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